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Geoscopia

Schüler sehen Live-Bilder aus dem All

Was bedeutet Klimawandel? Wie macht er sich bemerkbar? Was kann ich dagegen unternehmen? Mit solchen Fragen haben sich Siebtklässler an der Leutkircher Gemeinschaftsschule beschäftigt. Zu Gast ist Michael Geisler von der Firma „Geoscopia“ gewesen, der als sogenannter Umweltbildner durch ganz Deutschland tingelt, um für Jugendliche „den Klimwandel sichtbar“ zu machen. Mit im Gepäck hat er eine Satellitenschüssel, um den Schülern Live-Bilder von der Erde präsentieren zu können.

Die Neugier der Jungen und Mädchen der Klasse 7b ist groß. Und das, obwohl das Wort „Klimaexpedition“ eher langweilig klingt, wie die Schüler zugeben. Ein erstes „Oha“ bekommt Geisler zu hören, als er mit lockerer Miene erzählt, dass in etwa 30 Jahren die Sommer in Deutschland über 45 Grad Celsius haben werden. Er erzählt vom CO2-Ausstoß und davon welche Folgen die Erderwärmung hat. Den letzten meteorologischen Winter beispielsweise habe es 1996 gegeben.

 

Vergleich mit Bildern

Mit Bildern verdeutlicht der Klimaexperte, welche Veränderungen auf der Erdoberfläche bereits stattgefunden haben. Wo auf einem Foto von einem Gelände in der Schweiz 1910 etwa noch ein Gletscher zu sehen war, wird in diesen Tagen Werbung für Klettersport gemacht. „Ein Viertel des Eises auf der Erde ist verschwunden“, ergänzt Geisler.

Auch Smogwolken am Himalaya-Gebirge sind Thema bei der Klimaexpedition. Der Fachmann verdeutlicht, dass dort das Eis nicht in erster Linie wegen der Erderwärmung, sondern vor allem „wegen des Drecks“ in der Luft schmilze. Die Schüler nehmen das mit ungläubigen Mienen zur Kenntnis.

Ein weiteres Highlight an diesem Vormittag: Geisler zeigt den Jungen und Mädchen Live-Bilder via Satellitenanlage. Einmal in 15 Minuten wird ein neues Bild gesendet. Zu sehen sind dort zum Beispiel mehrere Wirbelstürme über dem Atlantischen Ozean. Anhand älterer Aufnahmen aus dem Weltall zeigt der Experte den Siebtklässlern auch die Entwicklung des Hurrikan „Irma“, der vor wenigen Wochen für starke Verwüstungen in Florida hinterlassen hat. „Die Stürme werden alle ständig stärker“, konstatiert Geisler.

„Ihr könnt was gegen die Klimaveränderungen tun!“, fordert der Umweltbildner auf. Zum Beispiel den Strom ausschalten, wenn er nicht gebraucht wird. Zum Beispiel so wenige Plastiktüten wie möglich kaufen. „Aber bringt das überhaupt was, wenn wir als Klasse das machen?“ will einer der Schüler wissen. „Jeder sollte das tun, was er kann“, ist ein Teil der Antwort des Experten. In ländlichen Gebieten könnten etwa regionale und ökologische Nahrungsmittel gekauft werden. Damit werde unter anderem der Regenwald geschützt. In Städten hingegen könnten die Menschen vermehrt auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen und ihr Auto stehen lassen.

„Völlig begeistert“ ist Geisler nach der Unterrichtseinheit von den Schülern der Klasse 7b: „Die fangen ja richtig an zu diskutieren. Das ist ja großartig.“ Eine solche Neugier erlebe er nur bei einem Bruchteil der Jungen und Mädchen, denen er regelmäßig den Klimawandel näher-bringt. Unterstützt wurde die Klimaexpedition vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), vom Verein Germanwatch und von der Stadt Leutkirch.

Quelle: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Schueler-sehen-Live-Bilder-aus-dem-All-_arid,10757514_toid,407.html

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